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Im IHK-Bereich gibt es rund 250 staatlich anerkannte Ausbildungsberufe. Die IHKs ermitteln im Kontakt mit den Unternehmen Veränderungsbedarf in den Qualifikationsanforderungen der Wirtschaft und setzen sich für die Modernisierungen der bestehenden Berufe ein. Sie überwachen die berufliche Ausbildung, akquirieren Lehrstellen, beraten die Betriebe und erbringen weitere Leistungen rund um die berufliche Bildung. Insgesamt 175.645 Auszubildende wurden 2020 von den IHKs in NRW betreut. Jährlich werden rund 70.000 neue Ausbildungsverträge geschlossen.

Während der Ausbildung stehen die Ausbildungsberatenden in den IHKs vor Ort den Unternehmen, Auszubildenden und deren Erziehungsberechtigten, Berufsschullehrenden, Betriebsräten und Jugendvertretungen als Ansprechpartner für Fragen rund um die Berufsausbildung zur Verfügung. Sie informieren über Rechte und Pflichten aus dem Ausbildungsvertrag, helfen bei Schwierigkeiten, klären über Weiterbildungsmöglichkeiten auf und vieles mehr.

Ausbildungsbericht

Bitte informieren Sie sich in unserem Ausbildungsbericht 2019 über weitere Kennzahlen zur dualen Ausbildung bei den IHKs in Nordrhein-Westfalen.

IHK-Lehrstellenbörse

Über diesen gesetzlichen Auftrag hinaus akquirieren die IHKs unter anderem neue Ausbildungsstellen bei ihren Mitgliedsunternehmen. Um Angebot und Nachfrage nach Ausbildungsstellen in der Region besser auszugleichen, bringen sich die IHKs durch geeignete Angebote wie etwa die IHK-Lehrstellenbörse und das Projekt Berufliche Bildungslotsen aktiv in die Lehrstellenvermittlung ein.

Ausbildungskonsens

Auf landespolitischer Ebene vertritt IHK NRW die Interessen der Wirtschaft im Ausbildungskonsens NRW und der Landesinitiative Kein Abschluss ohne Anschluss. Partner im Ausbildungskonsens und von IHK NRW ist auch die Bundesagentur für Arbeit mit Beratungsangeboten für Unternehmen und junge Menschen von der Orientierungsphase bis zum Berufseinstieg.