IHK NRW

Höhere Berufsbildung

Die Arbeitswelt verändert sich rasant – nicht zuletzt im Rahmen zunehmender Digitalisierungsprozesse und damit verbundener Anforderungen. Arbeitnehmer müssen hier „up to date“ bleiben. Das Prinzip des lebenslangen Lernens gewinnt somit an Bedeutung.
IHK NRW formuliert politische Positionen zur Weiterbildung, um das Gesamtinteresse der deutschen Wirtschaft in die politische Meinungsbildung und Gestaltung einzubringen. Aktuell wichtige Fragen sind die künftige Fachkräftesicherung, die innerbetriebliche Weiterbildung, öffentliche Investitionen, die Anerkennung von im Ausland erworbenen Qualifikationen und betriebliche Beratungsangebote.
Mit einer breiten Palette von öffentlich-rechtlichen Fortbildungsprüfungen helfen die Industrie- und Handelskammern beim Ausbau von Karrierechancen und unterstützen die Unternehmen bei der zielgerichteten Weiterentwicklung ihrer Belegschaften. Die IHKs bieten dabei vielfältige berufliche Weiterbildung an. Schwerpunkte sind berufsbegleitende Seminare mit Zertifikat sowie Lehrgänge zur Vorbereitung auf IHK-Prüfungen. Die betriebliche Praxis steht dabei im Mittelpunkt.
Eine von vielem Möglichkeiten ist die Höhere Berufsbildung, die auch unter dem Begriff Aufstiegsfortbildung bekannt ist. Aufbauend auf eine duale Ausbildung können mit der Höheren Berufsbildung mehr als 80 Abschlüsse erreicht werden.  Gegenüber denen, die über ein Studium in den Beruf einsteigen, können Absolventen der Höheren Berufsbildung deutlich mehr Berufserfahrung vorweisen.
Weitere Informationen wie es auch ohne Studium zum  Bachelor Professional oder  Master Professional geht, gibt es  hier.

Höhere Berufsbildung einfach erklärt

In folgendem Video erfahren Sie 
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Studieren ohne Abitur

Mit Ausbildung zum Master-Level
In NRW gilt seit einigen Jahren, dass beruflich Qualifizierten der direkte Zugang zum Studium offensteht - dies sogar ohne ein absolviertes Abitur oder einen in Kauf zu nehmenden Umweg. Das Hochschulgesetz NRW bestimmt, dass für eine Zulassung zu einem Studium eine mindestens zweijährige, abgeschlossene Berufsausbildung und eine im Anschluss ausgeübte, mindestens dreijährige berufliche Tätigkeit ausreichen. Ein wesentlicher Vorteil besteht hier vor allem darin, dass der- oder diejenige, die mit einem Ausbildungs- und Studienabschluss ins Erwerbsleben einsteigen, in der Wirtschaft mehr Wege offenstehen.
Bachelor- und Master-Level: Mit der Höheren Berufsbildung gibt es zudem einen gleichwertigen Bildungsweg für eine zukünftige Karriere mit Führungsverantwortung, besserem Gehalt und persönlicher Weiterentwicklung.
Auch nach einem ersten Berufsabschluss kann der zusätzliche akademische oder berufliche Weiterbildungsweg mit BAföG oder Aufstiegs- und Weiterbildungsstipendien gefördert werden
Darüber wie man sich am besten auf einen solchen Berufseinstieg vorbereitet, welche Unterstützungsmöglichkeiten es geben könnte und wie man den Kurs auf den beruflichen Erfolg richtig setzen kann, informiert die jeweilige IHK vor Ort gerne in einem persönlichen Gespräch.