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Die Industrie in Nordrhein-Westfalen bleibt ein zentraler Pfeiler der Wirtschaft: Mit über 1,2 Mio. Beschäftigten und einem Jahresumsatz von rund 385 Mrd. Euro trägt sie erheblich zur Wertschöpfung bei. Trotz ihrer Bedeutung steht die Branche unter großem Druck. Energieintensive Industrien kämpfen weiterhin mit hohen Kosten, die Produktion ist rückläufig und die Exportquote von 45 % spiegelt die Abhängigkeit von internationalen Märkten wider. Gleichzeitig führen geopolitische Spannungen und Lieferkettenrisiken zu Unsicherheiten.
Hinzu kommt der tiefgreifende Strukturwandel: Dekarbonisierung, Digitalisierung und Fachkräftemangel verlangen nach massiven Investitionen in Innovation, Infrastruktur und Qualifizierung. Programme wie der Wasserstoffhochlauf und Initiativen im Bereich Forschung und Technologietransfer zeigen die Potenziale, gleichzeitig verdeutlichen sie den Handlungsdruck. Die Wettbewerbsfähigkeit der NRW-Industrie hängt entscheidend davon ab, wie schnell und effektiv Unternehmen, Politik und Forschung gemeinsam Antworten auf diese Transformation entwickeln.
90–110 TWh Wasserstoffbedarf in Deutschland für das Jahr 2030. Quelle: DIHK Faktenpapier Wasserstoff www.dihk.de
5 Gigawatt Elektrolyseurleistung sollen dafür in Deutschland aufgebaut werden. Quelle: ibi research an der Universität Regensburg GmbH
Schwerpunktthemen
Förderung und Stärkung des Innovationsund Digitalstandorts NRW
Belastung der Industrie durch Transformationsprozesse vermeiden
Förderung der digitalen Kompetenz und Innovationskraft im Mittelstand
Dekarbonisierung und Energiewende
Industriestandort NRW – Darüber müssen wir reden!
Massiv steigende Preise gepaart mit einer zunehmend unsicheren Versorgungslage bei Energie, Rohstoffen sowie wichtigen Vorprodukten belasten die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen am Industriestandort in Nordrhein-Westfalen. Gerade der Mittelstand wird in seiner Handlungsfähigkeit und Innovationskraft zusätzlich durch neue Regulierungen und Berichtspflichten eingeschränkt!
In Gesprächen und Berichten aus den Unternehmen werden die Sorgen um die Zukunft des Industriestandortes NRW derzeit deutlich. Im Zentrum stehen aus Sicht der Unternehmen vier Handlungsfelder: (1) Krise bewältigen (2) Industrie ermöglichen (3) Resilienz stärken (4) Transformation gestalten.
Die Broschüre “Darüber müssen wir reden!” von IHK NRW bietet erste Denkanstöße zu den vier Handlungsfeldern. Sie wurde anlässlich des Parlamentarischen Abends von IHK NRW am 24.11.2022 vorgestellt. Darin berichten Vertreter aus unterschiedlichen Branchen und Standorten in NRW über Probleme, Maßgaben politischen Handelns und mögliche Umsetzungen.
H2-Roadshow NRW
Die Landesregierung in Nordrhein-Westfalen treibt den Ausbau der Wasserstoffwirtschaft voran. Zuletzt mit dem am 25. Juli 2024 veröffentlichten Wasserstoff-Importkonzept.
Doch wo stehen wir in NRW beim Thema Wasserstoff im Jahr 2025?
Mit dem Ziel, die aktuellen Entwicklungen und Herausforderungen im Bereich Wasserstoff als klimaneutraler Energieträger zu beleuchten und wertvolle Impulse für die kommende EU-, Bundes- und Landespolitik zu gewinnen, hat IHK NRW alle Akteure der Wirtschaft, die Bezug, Bedarf und Interesse am Thema Wasserstoff haben, zur "H2 Roadshow NRW 2025 - Status Quo?" eingeladen.
Weitere Informationen zum Thema Wasserstoff finden Sie hier.
Wege aus der Krise – Livestream
Das Coronavirus hat unser Leben grundlegend verändert. Die Wirtschaft in Deutschland ist stark betroffen, darunter auch die Industrie. Neben den vielen Schreckensmeldungen gibt es auch Lichtblicke. Viele positive Beispiele aus der industriellen Praxis zeigen, wie Industrieunternehmen auf Veränderungen reagiert und für sich einen Weg aus der Krise gefunden haben.
Doch welcher Weg führt aus der Krise? Was können Unternehmen voneinander lernen? Was kann die nordrhein-westfälische Landesregierung für die Industrie tun?
Antworten zu diesen und weiteren Fragen möchten die Industrie- und Handelskammern aus Nordrhein-Westfalen mit Unterstützung des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes NRW mit Ihnen teilen. Mit dabei sind neben Minister Pinkwart auch Vertreter der Unternehmen Lanxess AG, Fortín Mühlenwerke GmbH & Co. KG sowie Bauer & Böker GmbH & Co. KG, die ihre Erfahrungen in Kurzvorträgen mit Ihnen teilen werden. Erfahren Sie, wie sich ein Pandemie-Stab aufstellt, wie ein Mittelständler mit der Situation umgeht und wie Sie die Krise als Innovations-Booster nutzen können.
Sieben Monate nach Regierungsstart kommt mit der Verabschiedung der gemeinsamen Modernisierungsagenda von Bund und Ländern durch die Ministerpräsidentenkonferenz vom 04.12.25 neuer Schwung in die Reformdebatte. IHK NRW befürchtet neue Steuererhöhungen in den NRW-Kommunen bei der Grund- und der Gewerbesteuer und damit weitere Wettbewerbsnachteile für Unternehmen.
Unter dem Motto „Von Kohle zur Cloud - für sicheren digitalen Fortschritt“, fand gestern zum 13. Mal der IT-Sicherheitstag NRW in Dortmund auf dem Gelände der Kokerei Hansa statt, zu dem IHK NRW, gemeinsam mit DIGITAL.SICHER.NRW – dem Kompetenzzentrum für Cybersicherheit in der Wirtschaft, eingeladen hatte. Ein Grußwort von Mona Neubaur, stellvertretende nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin und Wirtschaftsministerin, gab den Startschuss für den IT-Sicherheitstag NRW, der von mehr als 500 Teilnehmenden besucht wurde.
IHK NRW begrüßt, dass nach Jahren der Ankündigungen nun konkrete Schritte hin zu einem Industriestrompreis auf den Weg gebracht wurden, warnt aber vor zu geringer Reichweite und fehlender Planungssicherheit.
Wasserstoff gilt aktuell als Hoffnungsträger einer klimaneutralen Energieversorgung. Mit der neuen Veröffentlichung „Wo stehen wir 2025?“ zeigt IHK NRW jetzt den aktuellen Stand des Wasserstoffhochlaufs in Nordrhein-Westfalen auf. Die Publikation fasst die wichtigsten Entwicklungen und die Erkenntnisse der H₂ Roadshow NRW zusammen, die 2025 in Münster, Bonn und Hagen stattfand.
Anlässlich des heutigen Stahlgipfels im Kanzleramt warnt IHK NRW vor den Folgen dauerhaft hoher Energiekosten für den Industriestandort. Die aktuelle Lage der Stahlindustrie zeigt exemplarisch, wie stark international im Wettbewerb stehende energieintensive Branchen unter Druck geraten. Dies hat direkte Auswirkungen auf Zulieferketten, mittelständische Industrieunternehmen und Arbeitsplätze in ganz Nordrhein-Westfalen.
Steigende Kosten, unsichere Versorgung, gefährdete Wettbewerbsfähigkeit: IHK NRW warnt vor den Folgen der aktuellen Energiepolitik – und fordert einen entschlossenen Kurswechsel. Auf einer Diskussionsveranstaltung am gestrigen Abend wurde klar: Ohne klare Richtungsentscheidung steht viel auf dem Spiel.
Die NRW-Wirtschaft steht vor dem dritten Rezessionsjahr. In vielen Unternehmen sind die Rücklagen aufgebraucht und die Insolvenzzahlen steigen. Neue Steuern wie sie derzeit auf kommunale Verpackungen oder Übernachtungen diskutiert werden, wären ein weiterer Wettbewerbsnachteil für den Standort NRW.
Bereits zum 11. Mal fand der IT-Sicherheitstag NRW statt. Die von IHK NRW durchgeführte Veranstaltung wurde in diesem Jahr gemeinsam mit den Partnern des Kompetenzzentrums DIGITAL.SICHER.NRW und dem Westdeutschen Handwerkskammertag e. V. ausgerichtet.
Zum 10. Mal fand der IT-Sicherheitstag NRW statt, den IHK NRW – Die Industrie- und Handelskammern in Nordrhein-Westfalen e. V: gemeinsam mit dem Kompetenzzentrum DIGITAL.SICHER.NRW, dem Westdeutschen Handwerkskammertag e. V. und der Landesgewerbeförderungsstelle des nordrhein-westfälischen Handwerks Anfang Dezember durchführte.
Rund sechs Monate nach der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen trafen sich am 24. November rund 400 Vertreter:innen aus Landesregierung, Landespolitik und Wirtschaft auf Einladung von IHK NRW zum Parlamentarischen Abend im Landtag von Nordrhein-Westfalen.
IHK NRW begrüßt die Ergebnisse der Gaspreis-Kommission. Am Vormittag hat die Expertenkommission ihre Vorschläge zur Gaspreisdämpfung präsentiert, wonach Haushalte und Unternehmen in einem Zwei-Phasen-Modell entlastet werden sollen.
"Mit dem Ausrufen der Alarmstufe spitzt sich die Lage in den Unternehmen zu. Zwar ist die Versorgung mit Gas kurzfristig noch gesichert, dennoch sind die Unternehmen über alle Branchen hinweg in allerhöchster Sorge."
IHK NRW stellt neues Positionspapier vor. Damit Nordrhein-Westfalen und Deutschland Klimaneutralität bis 2045 erreichen kann, muss sehr viel, sehr schnell und vor allem gleichzeitig geschehen. IHK NRW hat elf konkrete Handlungsfelder identifiziert, damit die Energiewende erfolgreich gestaltet und gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit der NRW-Wirtschaft gesichert werden kann.
Rund 500 Teilnehmende waren beim neunten IT-Sicherheitstag NRW dabei, der in diesem Jahr erneut komplett digital stattfand. Die Industrie- und Handelskammern in Nordrhein-Westfalen unterstützen mit dem Fachkongress Unternehmen dabei, sich gegen Cyberangriffe zu schützen.
Der Klimawandel stellt Industrie und Gesellschaft vor enorme Herausforderungen. Damit der Übergang in die klimaneutrale Zukunft gelingt und der Industriestandort Nordrhein-Westfalen im internationalen Wettbewerb für grüne Technologien bestehen kann, müssen die Weichen noch schneller gestellt und kluge Lösungen umgesetzt werden. Wirtschafts- und Innovationsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart hat dazu in diesem Jahr einen industriepolitischen Dialog mit Wirtschaftsverbänden, Kammern, Gewerkschaften und Unternehmen gestartet.
Mit der aktuellen Broschüre „Industrie stärken! Innovationen fördern!“ möchten wir Ihnen einen Überblick über das Engagement der IHKs in NRW und die Themen geben, die uns 2017 bewegt haben und auch noch in den kommenden Monaten beschäftigen werden.