IHK NRW

Raumordnung und Landesplanung

Flächen schaffen, Verfahren beschleunigen

Die Verfügbarkeit wirtschaftsrelevanter Flächen entwickelt sich zunehmend zu einem Engpassfaktor für Wachstum, Innovation und industrielle Transformation in Nordrhein-Westfalen. Betriebserweiterungen und Neuansiedlungen scheitern häufig an Flächenmangel oder langwierigen Planungsverfahren. Die Entwicklung neuer Flächen erfolgt vielfach zu langsam und ist durch hohe regulatorische Hürden geprägt. Die Änderung des Landesplanungsgesetzes und die bevorstehende Novellierung des Landesentwicklungsplans werden maßgeblich darüber entscheiden, ob ausreichend Spielräume für wirtschaftliche Nutzungen erhalten bleiben. Gleichzeitig zeigt sich im Rheinischen Revier, wie regionale Kooperationsformate, beispielsweise der „Pakt für Planungsbeschleunigung“, Lösungsansätze für mehr Agilität und Verlässlichkeit bieten können.
Worauf es nun ankommt: Planungs- und Genehmigungsverfahren vereinfachen, klare Fristen festlegen und betriebliche Flächenbedarfe verbindlich berücksichtigen. Landesplanerische Prozesse so weiterentwickeln, dass Wirtschaftsflächen deutlich schneller marktreif werden, ohne die übergeordneten Ziele der Raumordnung aus dem Blick zu verlieren.

Key-Facts

Schwerpunktthemen

  • Stellungnahmen zur Änderung des Landesplanungsgesetzes
  • Teilnahme an der Anhörung im Landtag zur Änderung des Landesplanungsgesetzes
  • Teilnahme an der Anhörung im Landtag zur Änderung Landesentwicklungsplan
  • Pakt für Planungsbeschleunigung im Rheinischen Revier
  • Umgang mit Betriebserweiterungen an der Schnittstelle von Siedlungs- und Freiraum nach der Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts zur ersten Änderung des Landesentwicklungsplans
  • Fachgespräch zu Beschleunigung von Verfahren

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