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IHK NRW

IHK-Landesbestenehrung 2025: 124 beste Auszubildende in NRW ausgezeichnet

Die 124 besten Auszubildenden aus den Industrie- und Handelskammern in Nordrhein-Westfalen sind am 14. November 2025 bei der Landesbestenehrung in der Stadthalle Soest geehrt worden. Die gemeinsam von den IHKs in NRW getragene Veranstaltung wurde in diesem Jahr von der IHK Arnsberg unter dem Motto „BESTIVILLE – Das Festival der besten Azubis aus NRW“ ausgerichtet.
Im Mittelpunkt standen die Auszeichnungen für die Landesbesten, begleitet von einem Festivalrahmen mit Live-Acts, DJs, Streetfood und interaktiven Angeboten. In seinem Grußwort hob Bundeskanzler Friedrich Merz die Bedeutung eines qualifizierten Fachkräftenachwuchses für Nordrhein-Westfalen hervor. Moderiert wurde das Programm von Michael Imhof und Olli Briesch, dem bekannten EinsLive-Duo.
Seit 1992 zeichnet die IHK-Landesbestenehrung jährlich die besten Auszubildenden in Nordrhein-Westfalen aus. Reihum übernehmen die IHK-Bezirke in NRW die Ausrichtung der Veranstaltung und setzen damit ein gemeinsames Zeichen für die Bedeutung der betrieblichen Ausbildung für unseren Wirtschaftsstandort und für die Wertschätzung der persönlichen Leistungen der Azubis. Zu den „IHK-Landesbesten NRW 2025“ zählen 124 junge Frauen und Männer, die in ihrem Ausbildungsberuf die höchste Punktzahl in der IHK-Abschlussprüfung erzielt und mindestens die Note „sehr gut“ erreicht haben. Sie gehören damit zur Leistungsspitze unter den rund 55.000 Prüflingen, die im Jahr 2025 in Nordrhein-Westfalen eine IHK-Abschlussprüfung ablegen. Das Spektrum der vertretenen Berufe aus Industrie, Handel und Dienstleistungen reicht von A wie Automobilkaufmann/-frau über Industriekaufleute bis Z wie Zerspanungsmechaniker/-in, darunter auch weniger bekannte Berufsbilder.
IHK NRW

Enquetekommission IV „Künstliche Intelligenz – Für einen smarten Staat in der digitalisierten Gesellschaft“ zum Thema: „Arbeitswelt und Weiterbildung“

IHK NRW
30.06.2025

Fachkräftemangel bremst NRW-Wirtschaft: IHKs in NRW veröffentlichen neuen Fachkräftemonitor

Nordrhein-Westfalen steht vor einer großen Herausforderung: Bis 2035 werden rund 2,5 Millionen Erwerbstätige in Rente gehen. Bereits heute fehlen vielerorts qualifizierte Arbeitskräfte – ein Problem, das sich weiter verschärfen wird.
Laut aktuellem IHK-Fachkräftemonitor ist in den kommenden Jahren mit einem deutlichen Anstieg unbesetzter Stellen zu rechnen – von aktuell rund 290.000 auf voraussichtlich bis zu 610.000 im Jahr 2035.
Der Engpass wird sich durch alle Wirtschaftsbereiche ziehen. Besonders betroffen sind gewerblich-technische Berufe wie Mechatronik, Energie- und Vermessungstechnik sowie kaufmännische und dienstleistungsnahe Tätigkeiten – etwa in der Unternehmensführung oder im Bereich Verkehr und Logistik. Auch die Qualifikation spielt eine wichtige Rolle: Der größte zusätzliche Bedarf zeigt sich bei beruflich qualifizierten Fachkräften, also bei Menschen mit abgeschlossener Berufsausbildung.
Trotz struktureller Herausforderungen wie der Energiewende, geopolitischer Unsicherheiten oder sich wandelnder Handelsbeziehungen, entwickeln sich Unternehmen in Nordrhein-Westfalen weiter. Das Modell macht deutlich: Das Potenzial für rund 150.000 zusätzliche Arbeitsplätze ist vorhanden – vorausgesetzt, es stehen genügend Fachkräfte zur Verfügung. Insgesamt müssten bis 2035 rund 2,7 Millionen Arbeitsplätze neu besetzt werden, um die wirtschaftlichen Möglichkeiten im Land bestmöglich auszuschöpfen.
Sollte es nicht gelingen, die Fachkräfteengpässe deutlich zu verringern, könnten der Wirtschaft in NRW bis 2035 eine Wertschöpfung in Höhe von rund 40 Milliarden Euro entgehen – weil Betriebe Aufträge aufgrund fehlender Fachkräfte nicht annehmen oder Leistungen nicht erbringen können.
„Das frühzeitige Gewinnen, Qualifizieren und Sichern von Fachkräften lohnt sich – für die Unternehmen ebenso wie für die Zukunft des Wirtschaftsstandorts“, so das Fazit von Wolfgang Trefzger, Geschäftsführer für Bildung und Fachkräfte von IHK NRW.
Dabei gehe es nicht um Einzelmaßnahmen, sondern um ein Zusammenspiel aus starker beruflicher Ausbildung, gezielter Weiterbildung, passenden Rahmenbedingungen für Beschäftigung sowie einer klugen Fachkräfteeinwanderung.
Der neue IHK-Fachkräftemonitor für Nordrhein-Westfalen ist ab dem 30. Juni 2025 öffentlich zugänglich unter: www.ihk-fkm.de/nrw
Weitere Informationen rund um das Thema “Fachkräftesicherung in NRW” finden Sie unter: www.ihk-nrw.de/fachkraefte
IHK NRW

IHK NRW Ausbildungsbericht 2023

IHK NRW
01.08.2024

Ausbildungsstart 2024/25 in NRW: Beste Chancen für einen erfolgreichen Berufsstart

Der Ausbildungsmarkt in Nordrhein-Westfalen steht zum Start des Ausbildungsjahres 2024/25 vor Herausforderungen, bietet aber große Chancen für Kurzentschlossene. In der Industrie, im Handel und im Dienstleistungsbereich sinkt die Zahl der neuen Ausbildungsverträge im Vergleich zum Vorjahr leicht um -0,6 Prozent auf 50.479.
Handlungsbedarf und Chancen
Die Statistik der Bundesagentur für Arbeit zeigt das vorhandene Potenzial: In NRW gibt es mehr als 40.000 unbesetzte Ausbildungsstellen. Allein auf der IHK Lehrstellenbörse sind noch über 6.000 offene Ausbildungsangebote zu finden, auf die sich Berufsstarter jetzt noch bewerben können.
Wolfgang Trefzger, Geschäftsführer für Bildung und Fachkräfte von IHK NRW, sieht in den aktuellen Zahlen ein Warnsignal und Chancen zugleich: „Fachkräfte sind erfolgsentscheidend für den Standort Nordrhein-Westfalen. In allen Bereichen der Wirtschaft werden gut qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gesucht. Die Unternehmen in NRW brauchen mehr Auszubildende.“
Gesellschaftliche Anerkennung für die berufliche Bildung
Junge Menschen haben in der aktuellen Situation eine ideale Ausgangsposition. „Unabhängig davon, ob sie den ersten Schulabschluss oder das Abitur mitbringen, ist die Ausbildung der Start in ein eigenständiges Berufsleben mit vielfältigen Weiterbildungs- und Verdienstmöglichkeiten“, beschreibt Trefzger die Karriereaussichten.
Um mehr Schülerinnen und Schüler für diesen Weg zu gewinnen, sehen die IHKs die berufliche Orientierung als gemeinschaftliche Aufgabe. Sie unterstützen ihre Mitgliedsunternehmen bei der Suche nach neuen Auszubildenden und fördern in Zusammenarbeit mit Politik, Medien und Schulen die Gleichwertigkeit von akademischer und beruflicher Bildung.
Beratungsangebot der IHKs und das Lebensgefühl Ausbildung
Die IHKs stärken die Berufsorientierung u. a. mit der bundesweiten Azubi-Kampagne #könnenlernen". Junge Menschen werden eingeladen, das Lebensgefühl und die Chancen der Ausbildung zu entdecken. „Die Kampagne vermittelt die Botschaft: Ausbildung macht mehr aus uns,“ so Trefzger. Echte Azubis betreiben im Rahmen der Kampagne einen TikTok-Kanal '@die.azubis', auf dem sie praktische Bewerbungstipps und direkte Einblicke in ihren Ausbildungsalltag geben. Jugendliche und ihre Eltern können sich bei Fragen zu bestimmten Ausbildungsberufen an ihre zuständige IHK vor Ort wenden.
„Wir bieten persönliche Beratung und unterstützen bei der Suche nach dem passenden Ausbildungsplatz,“ beschreibt Trefzger das kostenlose Angebot.
Erfahren Sie mehr zur Azubi-Kampagne "Jetzt #könnenlernen" unter:
www.ausbildung-macht-mehr-aus-uns.de

Wir wünschen allen Auszubildenden viel Erfolg zum heutigen Ausbildungsstart! https://www.dihk.de/resource/blob/120466/af691a8b6a2981e27ad92c112c56d59a/azubi-kampagne-ausbildungsstart-data.mp4