Digitale Veranstaltung

Neues Jahr, neue Perspektiven: Handelsszenarien 2030+ für NRW

Selten standen Handel und Innenstädte gleichzeitig vor so enormen Herausforderungen. Umso wichtiger ist es, den Blick faktenbasiert und empirisch fundiert in die Zukunft zu richten. Nur so lassen sich Lösungen entwickeln. Das gilt für Handel und Innenstadt, vor allem aber auch für die Gemeinschaft vor Ort.
Die Basis dafür liefert die neue Studie „Handelsszenario 2030+“, die nur alle fünf Jahre erscheint. Um dieses Wissen in die Praxis zu tragen, hat das IFH KÖLN mit Unterstützung von IHK NRW einen neuen Dialog 2026 initiiert. Am 9. Februar kamen dazu Interessierte aus lokaler Wirtschaft, Stadtmarketing, kommunalen Entscheidern in einem neutralen, digitalen Forum für Wissenstransfer und Austausch zusammen. Rund 100 Teilnehmende nutzten das Angebot zum fachlichen Austausch.
Zum Auftakt ordnete Sven Schulte, Fachpolitischer Sprecher Handel und Stadtentwicklung von IHK NRW, die aktuellen Herausforderungen für Handel und Innenstädte in Nordrhein-Westfalen ein. Im Anschluss stellte Boris Hedde, Geschäftsführer des IFH KÖLN, zentrale Erkenntnisse der Studie vor und skizzierte mögliche Szenarien für das Jahr 2030 und darüber hinaus.
Im Expertenpanel diskutierten:
  • Christina Barton-van Dorp, Wilh. van Dorp KG
  • Ludger Dieckhues, Wirtschaftsförderungs- und Stadtmarketing Gesellschaft Bocholt
  • Jürgen Knoth, WirtschaftsEntwicklungsGesellschaft Bochum
Im Mittelpunkt standen die praktischen Implikationen der Szenarien für lokale Handelsunternehmen, Innenstadtentwicklung und kommunale Strategien. Deutlich wurde: Die Szenarien liefern strategische Leitplanken, ersetzen jedoch nicht die konkrete Umsetzungsarbeit vor Ort.