trackVstDetailStatistik

Markt-Update Ungarn

Veranstaltungsdetails

Die Situation auf der britischen Seite des Ärmelkanals bleibt angespannt. Rastplätze und Tankstellen sind chronisch überfüllt, Zollformalitäten bremsen den Warenverkehr über Stunden.
Irland hat spontan reagiert und die Anzahl der direkten Fährverbindungen für den Warentransport erhöht. Die Landbrücke Großbritannien ist somit ausgeschaltet. Allein im Januar und Februar 2021 war Irlands direkter Außenhandel mit der EU-27 um 80 Prozent höher als in den ersten beiden Monaten 2020, während der irisch-britische Austausch um 40 Prozent gesunken ist.
Viele irische Unternehmen handeln bereits direkt mit Deutschland. Bereits 2020 war für sie der deutsche Absatzmarkt erstmals wichtiger als der britische. Bei vielen Produkten ist Irland zudem importabhängig. Dazu gehören Elektronik, Maschinen und Elektrotechnik, aber auch Nahrungsmittel und Brennstoffe. Chemischen Erzeugnisse dienen als Vorprodukte für die dortigen Hersteller. Eine Chance für deutsche Hersteller.
Nordirland hingegen steht als Nicht-EU-Land mit EU-Ausnahmeregelung zwischen allen Brexit-Fronten. Die Zollgrenze funktioniert nicht. Die Lebens- und Arzneimittelversorgung ist nicht gesichert. Wie geht es weiter?
Die IHK Aachen informiert am 28. Oktober 2021 in einem Webinar "Markt Update Ungarn“ über die aktuellen Entwicklungen in Ungarn. Barbara Zollmann, neue Geschäftsführerin der AHK Ungarn und Ilona Balogh, stellvertretende Geschäftsführerin und Leiterin der Marktberatung der AHK werden über die aktuellen Chancen, Herausforderungen und Perspektiven im Ungarn-Geschäft informieren.

Termine, Veranstaltungsorte und Referenten