Virtuelle Konferenz der IHKs in NRW: Gelungener „Digitaler Zwischenstopp 2020“

Der am 17. September 2020 von den 16 IHKs in NRW zusammen mit dem ausrichtenden IHK NRW e. V. eingelegte „Digitale Zwischenstopp 2020“ ist rundum gelungen. Die virtuelle Konferenz zum internationalen Geschäft fand sehr guten Zuspruch: Insgesamt schalteten sich über 300 Teilnehmende online zu.

Die Corona-Krise hat die Weltwirtschaft stark aufgemischt. Bildlich gesprochen haben die IHKs dies im Konferenzlogo aufgegriffen. „Für die Unternehmen heißt es jetzt, internationale Entwicklungen zu analysieren und Potenziale auszuloten. Es gilt in der kommenden Zeit – um im Bild zu bleiben – Rezepte zu finden, um auch zukünftig als Weltmarktrührer global erfolgreich mitzumischen“ – so lautete die Botschaft von Jutta Kruft-Lohrengel, Vizepräsidentin von IHK NRW und Präsidentin der IHK zu Essen, zur Eröffnung der Konferenz.

Lebendige Diskussion zum Auftakt
Vier Fachforen mit ausgewiesenen Experten

In den sich anschließenden Fachforen gab es viele praxisrelevante Tipps von ausgewiesenen Experten.

„China 2025: Zukunftsmarkt oder Kampfansage“

Die wirtschaftlichen Entwicklungen im Land der Mitte in den kommenden fünf Jahren standen im Mittelpunkt der Diskussionsrunde – moderiert von Frank Herrmann, Geschäftsführer International der Südwestfälischen IHK zu Hagen. Seine Gesprächspartner waren:

  • Josef Bauer, Exportleiter der Pflitsch GmbH & Co. KG, Hückeswagen
  • Philip Lazare, Partner der Rechtsanwaltskanzlei Luther, Shanghai sowie
  • Jan Jovy, General Manager der AHK Shanghai.
„Safety first: Risikomanagement bei

Auslandseinsätzen“

Hier wurden praxisnah und kompetent wesentliche Risikomanagement-Fragen bei Auslandseinsätzen von Mitarbeitern erörtert. Unter Moderation von Alexander Hoeckle, Geschäftsführer International und Unternehmensförderung der IHK zu Köln, brachten sich als Experten ein:

  • Sebastian Vanek, Sales Consultant International People Mobility im Bereich Health Solutions von Aon Deutschland, München sowie
  • Jens Washausen, Managing Director der GEOS Germany GmbH, Bonn.
„Exportkontrolle ist Chefsache“

Moderator Holger von der Burg, Teamleiter Zollrecht, Abteilung International der IHK zu Düsseldorf, diskutierte über aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen in der Exportkontrolle mit den Experten:

  • Hanns-Walter Dahm, Prokurist, Fachberater Internationales Geschäft der S-International Rhein-Ruhr GmbH, Essen
  • Matthias Merz, Geschäftsführer der AWA AUSSENWIRTSCHAFTS- AKADEMIE GmbH, Münster sowie
  • Georg Pietsch, Abteilungsleiter im Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), Eschborn.
„Chance USA“

Moderiert von Dr. Gunter Schaible, Geschäftsführer für den Bereich International der IHK Aachen, befassten sich drei USA-Kenner mit der Frage „Wie kann man in den USA erfolgreich sein?“:

  • Axel Hebmüller, Geschäftsführer der Hebmüller SRS Technik GmbH, Kaarst
  • Jan Pasemann, Senior Manager, EMEA Leader, PwC´s Growth Markets Practice, Düsseldorf und
  • Benjamin Gregor Zaczek, Geschäftsführer der SalesViewer® GmbH, Bochum.
Blick auf 2021

Die Konferenz war ein digitaler Zwischenstopp auf dem Weg zum 11. IHK-Außenwirtschaftstag NRW, der coronabedingt auf September 2021 verschoben wurde. Es ist unter Normalbedingungen im Zweijahresrhythmus die größte Außenwirtschaftskonferenz ihrer Art in NRW – jeweils federführend von einer IHK organisiert. Die IHK zu Essen hat sehr gern – nach 2008 bereits zum zweiten Mal – die koordinierende Rolle übernommen.

Zum Abschluss der 4-stündigen Konferenz hieß es: Auf Wiedersehen beim 11. IHK-Außenwirtschaftstag NRW am 23.09.2021 in Essen.

Weitere Informationen unter:https://www.ihk-aussenwirtschaftstag-nrw.de/