IHK NRW legt Fachkräftereport 2018 vor

  • Fachkräftemangel verschärft sich – insbesondere bei beruflich Qualifizierten
  • Auch Absolventen der Höheren Berufsbildung werden verstärkt gesucht
  • Präsident Thomas Meyer legt 7-Punkte-Plan zur Fachkräftesicherung vor

Die Suche nach geeigneten Fachkräften wird in den kommenden Jahren für die Unternehmen in Nordrhein-Westfalen immer schwieriger werden. Das ist das Ergebnis des aktuellen Fachkräftereportes, den IHK NRW heute vorlegte. Demnach werden der NRW-Wirtschaft in Industrie, Handel und der Dienstleistungsbranche im Jahr 2030 rund 738.000 Fachkräfte fehlen. Gegenüber dem Jahr 2018 (Lücke: 365.000 Fachkräfte) wird sich der Fachkräfte-Engpass somit verdoppeln. Aktuell stehen Unternehmen etwa 5.940.000 qualifizierte Fachkräfte in den besagten Branchen zur Verfügung. Demgegenüber stehen 6.305.000 Jobs. Unter dem Strich ergibt das einen Engpass von 5,8 Prozent. Bis zum Jahr 2030 wird dieser Engpass auf 13,5 Prozent steigen (s. Grafik).

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