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IHK NRW

Nachfolgegeschehen in NRW

Wo stünde die Wirtschaftsregion Nordrhein-Westfalen ohne ihre ökonomische Basis: die kleinen und mittelständischen Firmen, darunter viele Familienunternehmen? Mit ihrer Individualität und Innovationskraft, mit ihrer Vielfalt an Branchen und Größenordnungen prägen und stärken sie den Standort seit Langem. Die Regelung der Nachfolge ist deshalb nicht nur für den langfristigen Erfolg des einzelnen Unternehmens ein elementarer Faktor. Es geht um den Erhalt von Arbeitsplätzen und somit um die Zukunft unserer Region. Die Industrie- und Handelskammern in Nordrhein-Westfalen (IHK NRW) beobachten seit vielen Jahren sehr aufmerksam, wie sich der Generationenwechsel entwickelt.
Unternehmensnachfolge NRW
IHK-Nachfolgereport-2024-titel

Die Zahl der übergabereifen Unternehmen steigt - gleichzeitig steigen die Schwierigkeiten, eine geeignete Nachfolge zu finden. Der Nachfolgereport NRW zeigt die aktuelle Situation rund um das Nachfolgegeschehen in NRW auf.

Unternehmensnachfolge NRW
Gewinner Nachfolgepreis NRW 2025 + Teilnehmer der Podiumsdiskussion + Laudatoren © Sascha Menge

Der Nachfolgepreis.NRW ist eine gemeinsame Auszeichnung der Bürgschaftsbank NRW und der Industrie- und Handelskammern in NRW und findet in einem jährlichen Turnus statt. Hier mehr.

Quickfacts zum Nachfolgegeschehen in NRW

305000 In den kommenden zehn Jahren stehen in NRW rund 305.000 Unternehmen vor der Übergabe mit rund 1,8 Mio. sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten.

10 Fünf bis zehn Jahre Vorbereitungszeit sind für das Projekt „Nachfolge“ keine Seltenheit.

196000 Für 196.000 Betriebe mit 1,2 Mio. Beschäftigten ist das Thema Übergabe akut, da die Inhaberinnen und Inhaber 60 Jahre oder älter sind.

51 51 % sehen Bürokratie als Verzögerungsfaktor im Nachfolgeprozess.

72 72 % der über 55-Jährigen wissen, wann sie das Unternehmen übergeben wollen.

80 80 % der Abgebenden finden es schwer, externe Nachfolgende zu finden.

48 48 Prozent der eigentümergeführten Familienunternehmen die Inhaberinnen und Inhaber älter als 55 Jahre

51 51 % der Unternehmerinnen und Unternehmer haben keinen „Notfallkoffer“ mit wichtigen, betrieblichen Informationen vorliegen.