Die Lage verschärft sich: IHK NRW begrüßt Notfallmaßnahmen

Nach dem heutigen Spitzengespräch mit Ministerpräsident Armin Laschet und der anschließenden Pressekonferenz der Landesregierung begrüßt IHK NRW Präsident Thomas Meyer die geplanten Hilfspakete, betont aber auch die rasant wachsende bedrohliche Lage für Unternehmen:

"Angesichts der aktuellen Bedrohungslage durch den Coronavirus steht außer Frage, dass die Gesundheit der Menschen und unsere Sicherheit vorgehen. Dennoch kann nicht außer Acht gelassen werden, dass die Krise für viele Unternehmen bereits jetzt, zum Ende des Monats, existenzbedrohend wird. Durch fehlende Aufträge und Umsätze sind vor allem die Kleinsten und Solo-Selbstständige zahlungsunfähig und benötigen schnellstmöglich liquide Mittel sowie eine Perspektive, um Insolvenzen abwenden zu können.

Wir freuen uns daher sehr, dass Ministerpräsident Laschet jetzt ein Hilfsprogramm mit der Bereitstellung von 25 Milliarden Euro zugesagt hat. Auch die Bundesregierung plant ein Hilfspaket von über 40 Milliarden Euro. Diese Maßnahmen müssen jetzt schnell und unbürokratisch auch umgesetzt werden, bevor es zu spät ist."

IHK NRW ist der Zusammenschluss der 16 Industrie- und Handelskammern in Nordrhein-Westfalen. IHK NRW vertritt die Gesamtheit der IHKs in NRW gegenüber der Landesregierung, dem Landtag sowie den für die Kammerarbeit wichtigen Behörden und Organisationen.