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Nordrhein-westfälische Wirtschaft begrüßt „Neues Übergangssystem“
IHK NRW - Die Industrie- und Handelskammern in Nordrhein-Westfalen - begrüßt den heutigen Beschluss des Ausbildungskonsenses NRW, die Berufs- und Studienorientie-rung verbindlich zu strukturieren, den Übergang Schule Beruf neu zu gestalten und zu straffen sowie die Attraktivität der Dualen betrieblichen Ausbildung zu stärken. Damit wird eine langjährige Forderung der Wirtschaft erfüllt. Für Unternehmen und Unternehmer ist es seit Jahren sehr schwer gewesen, die notwendige Transparenz über die regionalen und lokalen Strukturen in der Berufsorientierung und bei den Übergangsmaßnahmen zu bekommen.
Das „Neue Übergangssystem“ soll durch eine landeseinheitliche Struktur der Instrumente und Maßnahmen der Berufs- und Studienorientierung und im Übergangsmanagement Klarheit schaffen. Die konkrete Ausgestaltung und die Anwendung des landesweit ein-heitlichen „Instrumentenkoffers“ erfolgt unter einer kommunalen Koordinierung vor Ort in den 53 Gebietskörperschaften. Zusätzlich wird durch einen Steuerkreis auf Landesebene im Rahmen des Ausbildungskonsenses NRW die Umsetzung begleitet und wenn nötig Fehlentwicklungen korrigiert.
Ein bedeutendes Ziel des „Neuen Übergangssystems“ ist nach Einschätzung der IHK NRW die dringend erforderliche Steigerung der Attraktivität der beruflichen Ausbildung durch eine bessere Berufsorientierung und ein zielgerichtetes Übergangsmanagement. So lassen sich Redundanzen im Bildungssystem sowie „Warteschleifen“ abbauen.
Ein besonderes Augenmerk wird die Wirtschaft auf die Finanzierungszusage der Landes-regierung für die Umsetzung der geplanten Maßnahmen legen. Gleichzeitig ist es uner-lässlich, dass die beruflichen wie (hoch-)schulischen Zielsysteme in die Übergangsstruk-turen eingebunden werden. Berufs- und Studienorientierung sowie Übergangsmanage-ment können nur dann erfolgreich verbessert werden, wenn sich die beteiligten Partner kennen und akzeptieren. In diesem Zusammenhang setzt die Wirtschaft auf die Hand-lungsbereitschaft und Kommunikationsfähigkeit der Partner/Akteure vor Ort.
Verfasst am 21. November 2011

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