Verkaufsoffene Sonntage: Wettbewerb im Handel ermöglichen und Handelsstandorte stärken

  • Verkaufsoffene Sonntage: Wettbewerb im Handel ermöglichen und Handelsstandorte stärken

Um im zunehmenden Wettbewerb zu bestehen, ist der stationäre Handel auf ein zeitgemäßes Planungs- und Ordnungsrecht angewiesen. Nur mit entsprechenden fairen Rahmenbedingungen kann sich der stationäre Einzelhandel im Wettbewerb beweisen und bewähren.

Die zunehmend kurzfristigen Entscheidungen gegen seit Wochen geplante verkaufsoffene Sonntage im ganzen Land sind für die betroffenen Händler eine Zumutung. Die Händler haben für diesen Tag Waren eingekauft, Personal bestellt und bleiben nun auf den Kosten sitzen.

Dabei zeigt sich, dass die neuen Voraussetzungen für verkaufsoffene Sonntage vielerorts kaum erfüllbar sind. Doch konkurriert der niedergelassene Einzelhandel tagtäglich mit dem Online-Handel, und der darf auch verkaufen, wann er will, auch sonntags.

Statt mehr Selbstbestimmung vor Ort zu ermöglichen, schafft die aktuelle Rechtslage lediglich Unsicherheit und stellt alle verkaufsoffenen Sonntage auf die Kippe. Der Nordrheinwestfälische Einzelhandel braucht schnellst möglich Gewissheit, mindestens an denen im Gesetz vorgesehene elf Sonntagen öffnen zu können.

IHK NRW ist der Zusammenschluss der 16 Industrie- und Handelskammern in NordrheinWestfalen. IHK NRW vertritt die Gesamtheit der IHKs in NRW gegenüber der Landesregierung, dem Landtag sowie den für die Kammerarbeit wichtigen Behörden und Organisationen.