Fachsymposium IHK NRW: „Qualität der Berufsausbildung hat höchste Priorität!“

Die Qualität der Berufsausbildung ist maßgeblich für die Attraktivität bei Schülerinnen und Schülern, Eltern und der ausbildenden Wirtschaft. Industrie-und Handelskammern sind Träger dieses Qualitätsversprechens, nehmen ihre Aufgabe auch jenseits ihres gesetzlichen Auftrages wahr. Wie Unternehmen die Qualität ihrer Ausbildung bereits fördern, welche Schwierigkeiten sie dabei haben, welche Möglichkeiten bestehen, die Qualität weiter zu steigern, und wie IHKs Unterstützung leisten, diskutieren Experten vor einem ausgewählten Fachpublikum beim Fachsymposium zur Qualitätssicherung in der Ausbildung am Dienstag, 10. Juni, 14.00 bis 17.00 Uhr,in der IHK Düsseldorf, Ernst-Schneider-Saal, Ernst-Schneider-Platz 1, 40212 Düsseldorf. „Wir nutzen unsere exzellenten Kontakte in die Betriebe“, sagt Franz Roggemann, Geschäftsführer IHK NRW. „Das gilt für die ‚Endkontrolle’ durch die IHK-Prüfungen, aber auch bereits zu Beginn und während der Ausbildung!“ Bereits 2020 werden der NRW-Wirtschaft laut Fachkräftereport, den IHK NRW als Partner der heimischen Betriebe 2013 erstmalig erstellt hat, 360 000 Fachkräfte fehlen, 2030 sogar 750 000. „Die Qualität der betrieblichen Ausbildung zu steigern, stellt also einen wichtigen Wettbewerbsfaktor für die heimischen Betriebe dar!“ erklärt Franz Roggemann. „Nur wer gut ausbildet, besteht im Markt, auch und gerade angesichts des zukünftigen Fachkräftemangels!“ Und bezogen auf die Auszubildenden, fügt Roggemann hinzu: Wer gut ausgebildet sei, habe zukünftig sehr gute Beschäftigungsmöglichkeiten. Der beruflichen Ausbildung in den Betrieben kommt in Zukunft eine Schlüsselrolle zu, in einem Arbeitsmarkt mit immer weniger Fachkräften (Fachkräftereport von IHK NRW: 2030: - 11%, 2050: - 22%). Zudem verändern sich die Anforderungen an ausbildende Betriebe und ihre zukünftigen Fachkräfte ständig: einerseits wegen des technischen Fortschritts, andererseits, weil die Produktionsgesellschaft übergeht in eine Dienstleistungs- und Wissensgesellschaft. Das stellt hohe Anforderungen an die Qualität betrieblicher Ausbildung.