Ausbildung in NRW-Unternehmen: Oft fehlt es an geeigneten Bewerbern

Die beste Vorsorge gegen Fachkräftemangel ist die Ausbildung des eigenen Nachwuchses. Diese Botschaft ist bei den Unternehmen in NRW angekommen. Fast 80 Prozent der Unternehmen wollen ihr Engagement bei der Ausbildung beibehalten oder sogar ausbauen. Das ist das Ergebnis einer regionalen Auswertung einer bundesweiten Umfrage der Industrie- und Handelskammern. Der Auswertung liegen etwa 3.000 Antworten von Unternehmen aus NRW zugrunde. „Die Unternehmen haben schon lange erkannt, dass Nachwuchssicherung nur über eigene Ausbildung funktioniert“, kommentiert Franz Roggemann, Geschäftsführer Bildung der IHK NRW, die Ergebnisse. Er sieht aber auch einen Wermutstropfen. „Viele Unternehmen werden durch zu wenig geeignete Bewerber ausgebremst“ so Roggemann. Etwa 16 Prozent der Unternehmen gaben an, nicht alle Ausbildungsplätze besetzen zu können. Als Hauptgrund nennen die Unternehmen die mangelnde Ausbildungsreife von Schulabgängern. Dabei zeigt die Umfrage auch, dass es Unternehmen durchaus nicht nur auf die Schulnoten von Bewerbern achten. 36 Prozent der Unternehmen gaben an, dass es ihnen vor allem auf die sozialen Kompetenzen von Bewerbern und weniger auf schulische Leistungen ankommt.

Die detaillierten Ergebnisse für NRW finden Sie hier:
Ergebnisse der Umfrage als pdf-Download